26. Mai 2008

Spatenstich für Neubau der Abtei Engelthal

Altenstadt – In der Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal bei Altenstadt haben umfangreiche Bauarbeiten begonnen.

Beim ersten Spatenstich für das neue Gebäude im Kloster Engelthal sind von links nach rechts zu sehen: Johannes Krämer (Baudirektor Bistum Mainz), Ulrich Wiegmann (Architekt), Mutter Elisabeth Kralemann (Äbtissin Kloster Engelthal), Prälat Dietmar Giebelmann (Generalvikar Bistum Mainz) und Theo Hahn (Rohbaufirma)Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, hat zusammen mit Äbtissin Elisabeth Kralemann OSB am Freitag, 23. Mai, den ersten Spatenstich für den Neubau von Süd- und Westflügel der Klosteranlage vorgenommen. Die Kosten in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro trägt das Bistum Mainz, das Eigentümer der gesamten Anlage ist. Die Arbeiten sollen im Herbst 2009 abgeschlossen sein.

Für die inzwischen abgerissenen Süd- und Westflügel der Anlage hätte sich eine Sanierung aufgrund der maroden Bausubstanz nicht mehr gelohnt. Sie waren in den Jahren 1974/75 errichtet worden. Die Neubauten entstehen nach Plänen des Architekturbüros Wiegmann aus Köln.

Im westlichen Kreuzgangflügel werden zukünftig 21 Schwesternzellen sowie die Bibliothek untergebracht sein. Im südlichen Flügel werden sich im Untergeschoss unter anderem die Waschküche und das Nähzimmer befinden, im Erdgeschoss das Refektorium (Speisesaal) und der Konvent (Gemeinschaftsraum), im ersten Stock Krankenzellen und verschiedene Funktionsräume.

Im Rahmen der Baumaßnahmen wird auch eine Neukonzeption der Energieversorgung des Klosters umgesetzt. Am Ostflügel, der aus dem 17. Jahrhundert stammt, und der Kirche werden keine Baumaßnahmen stattfinden.

(Foto: Bistum Mainz/ASchermuly)

Lesermeinungen

2 Kommentare zu “Spatenstich für Neubau der Abtei Engelthal”

  1. gge Identicon
    26. Mai 2008 12:47

    3,5 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln für schicke Appartments und eine hübsche Bibliothek für 21 Schwestern. Nicht schlecht. Soviel zum Thema Sozialer Wohnungsbau. Da reibt sich der Hartz-4-Empfänger verwundert die Augen.

  2. Müller Göran Identicon
    Müller Göran
    3. September 2008 23:05

    Zu gge-Kommentar vom 26.05.2008,

    Was soll das???Ihr Ironie ist hier fehl am Platz.
    Hartz-4-Empfänger können mit etwas Eigeninitiative schnell Arbeit finden –
    wenn sie nur wollen !!!
    Erzählen Sie mir nicht es gäbe z.Zt.wieder mal keine Arbeit !
    Viel Erfolg beim suchen.
    Müller Göran

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