2. Oktober 2008

5.000 Euro für die Suppenküche von St. Bonifaz

München – 5.000 Euro hat der Verein »Rudolf Moshammer – Licht für Obdachlose e.V.« anlässlich des Geburtstages von Rudolf Moshammer am 27. September der Obdachlosenarbeit im Haneberghaus der Abtei Sankt Bonifaz gespendet. Damit kann die Abtei einen neuen Dampfkochkessel für die Suppenküche anschaffen.

Die Suppenküche von St. Bonifaz

Die Suppenküche von St. Bonifaz

Die Obdachlosenhilfe der Abtei begleitet seit 15 Jahren obdachlose Männer und Frauen. Durch die Lage der Abtei am Münchner Hauptbahnhof suchen viele Menschen ohne festen Wohnsitz Hilfe bei Frater Emmanuel und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit 2001 hat die Obdachlosenhilfe mit dem Haneberghaus – benannt nach Bonifatius Haneberg, dem zweiten Abt von St. Bonifaz – eigene Räume auf dem Gelände der Abtei. 200 Personen erhalten täglich eine kostenfreie warme Mahlzeit. In einem Jahr hilft die Kleiderkammer 30.000 Menschen weiter, 4.000 Personen nutzen die Dusch- und Bademöglichkeiten, 1.500 Menschen behandelt die Arztpraxis. Ein Sozialarbeiter berät die Betroffenen und knüpft Kontakte zu sozialen Einrichtungen.

Licht für Obdachlose

Der 2005 ermordete Münchner Modeschöpfer Rudolf Mooshammer hatte sich immer wieder für Obdachlose engagiert. Der Verein Licht für Obdachlose e.V. führt dieses soziale Engagement fort und hält somit die Erinnerung an den Einsatz Mooshammers für Menschen ohne festen Wohnsitz in der Isarstadt wach.

Lesermeinungen

Ein Kommentar zu “5.000 Euro für die Suppenküche von St. Bonifaz”

  1. Thomas Identicon
    Thomas
    6. Juni 2009 13:45

    Hallo!
    Am 14.05.09 ist mein Mitbewohner verstorben. Wir waren eine WG. Jetzt droht mir der soziale abstieg. Mein Vermieter hat mir
    zum ende Juni gekündigt. Wo kann ich vorrübergehen Unterkunft (Not) erhalten, da ich sonst auf der Straße leben muß. Bin kein Alkoholliker.
    Bin total am ende. Ich weis nicht mehr wie es weitergehen soll. Bin noch nie obdachlos gewesen. Aber im meinen jetzigen zustand kann ich nicht so weiter leben.
    Mit freundlichen Grüssen
    Thomas

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