9. Februar 2009

Gregor Henckel-Donnersmarck: »Bischof Williamson ist ein Terrorist«

In einem Gespräch mit der Wiener Tageszeitung Der Standard bezeichnet der Heiligenkreuzer Abt Gregor Henckel-Donnersmarck OCist Homosexualität als »medizinisches Problem« und Holocaust-Leugner Richard Williamson als »Idiot« Er hat Mitleid mit dem neuen Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner, selbst sei er »zu schlau«, um sich ein Bischofsamt zu wünschen. Eine Austrittswelle befürchtet der 66-Jährige nicht.

» Das Gespräch mit Abt Gregor.

Lesermeinungen

2 Kommentare zu “Gregor Henckel-Donnersmarck: »Bischof Williamson ist ein Terrorist«”

  1. Elli Identicon
    Elli
    16. Februar 2009 11:32

    Das Interview (siehe link oben) habe ich nun gelesen.

    Ich zitiere aus dem Inhalt:

    „Henckel-Donnersmarck: Die katholische Kirche hat keine Lehrmeinungen zu medizinischen Problemen. Der Katechismus der katholischen Kirche sagt, dass Menschen, die sich als homosexuell erleben, zur Keuschheit verpflichtet sind. Sie müssen sich in der Frage ihrer eigenen Sexualität ganz bewusst zurückhalten, und wenn ihnen das gelingt, dann sind sie auch moralisch gerechtfertigt.“

    Meine Meinung:
    Menschen, die homosexuell sind, erleben ihre Homosexualität nicht als medizinisches Problem. Sie erfahren durch Sexualität Freude und Leid (Freude z.B. bei Verliebtsein, Leid z.B. bei Trennung, Tod des Partners usw.), so wie es auch bei Heterosexuellen ist. Homosexuelle dürfte die Aussage des Katechismus nicht interessieren, es sei denn, sie verpflichten sich bei einem Ordensgelübde zu Armut, Gehorsam und Keuschheit, so wie es auch bei Heterosexuellen ist.

    Diese Art von Moral hat keine Zukunft.

    Meine Prognose:
    Die Kirchenaustritte werden mehr werden, nicht nur durch solche unsäglichen Spinner wie Williamson.

    Es gibt aber glücklicherweise in der kath. Kirche, den ev. Kirchen usw. viele Geistliche, die Homosexuellen offen gegenüber sind.

    Und wir wollen ja auch die vielen homosexuellen Priester nicht vergessen, ob sie nur nach den Richtlinien des erwähnten Katechismus leben oder ob sie ihre Sexualität ausleben.

    Solange sich Priester nicht an Kindern vergreifen (was leider weltweit geschah und geschieht), solange ist meine Welt in Ordnung. Dieses Moralisieren (moralisch gerechtfertigt, siehe Interviewaussage) ist überflüssig.

  2. Pfr. Hans Günter Saul Identicon
    30. April 2009 17:18

    Gott hat den Menschen nach unserem Glauben erschaffen, darunter auch 8-10 % Homophile. Gott dürfte zu seiner Schöpfung voll und ganz Ja gesagt haben. Und wir…?

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