22. Juli 2009

Eric Englert als Präsident von missio München bestätigt

München – Pater Eric Englert OSA wurde als Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in München bestätigt.

P. Eric Englert OSA (Foto: missio)

P. Eric Englert OSA (Foto: missio)

Kurienkardinal Ivan Dias, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, beauftragte den Augustinerpater auf Vorschlag der Bayerischen Bischofskonferenz zu einer zweiten fünfjährigen Amtszeit.

1951 in Veitshöchheim geboren, trat Eric Englert im Alter von 19 Jahren in den Augustinerorden ein. 1991 wurde er zum Provinzial der deutschen Augustinerprovinz gewählt. Von 1993 bis 2002 leitete er die Föderation Kongo, zu der sich die deutschen und belgischen Augustiner zur Unterstützung von Projekten ihres Ordens zusammengeschlossen haben. Im Juni 2003 wurde er zum Provinzprokurator ernannt.

Von 1997 bis 2001 war Pater Englert Vorsitzender der Kommission „Bildung und Erziehung“ in der Vereinigung Deutscher Ordensobern (VDO). Von 2001 bis 2003 folgte er P. Dietger Demuth CSsR im Amt des ersten Vorsitzenden der VDO nach.

Seit 1. Mai 2004 leitet P. Englert missio in München, das päpstliche Missionswerk der Katholischen Kirche im Bereich der Bayerischen Bischofskonferenz. Während seiner Amtszeit haben die beiden deutschen missio-Standorte in Aachen und München einen Kooperationsprozess initiiert, um das Werk bundesweit stärker zu positionieren.

Lesermeinungen

Ein Kommentar zu “Eric Englert als Präsident von missio München bestätigt”

  1. Sabine Kraiß Identicon
    Sabine Kraiß
    8. Oktober 2011 11:06

    Sehr geehrter Herr Englert,
    als atheistisch erzogene Frau frage ich an, ob auch in Deutschland missioniert wird, und wenn ja wo.
    Ein durchschnittlicher Pfarrer oder Priester ist praktisch nicht in der Lage, mit einem atheistisch aufgewachsenen Menschen zu kommunizieren. Das klingt selsam, ist aber faktisch leider wahr. Sie erwarten eine „Vorwertung“ oder eine „gemeinsame Sprache“, die ich z.B. nicht habe. Ganz wertfreie Fragen, wie z. B. zur Abgrenzung des Gottesbildes zum Islam, veranlassen sie, den Dialog abzubrechen. Offensichtlich fühlen sie sich beleidigt oder überfordert. Dabei wollte man etwas nur wertfrei wissen.
    Deshalb meine Frage nach der Mission in Deutschland. Denn in Übersee konnte ein Missionar doch auch nicht erwarten, daß das Gegenüber seine Werte von vornherein teilt oder seine spezifische Sprache spricht.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    S. Kraiß

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