20. Januar 2010

Ordensgründerin Mary Ward verehrungswürdig

Augsburg (pba) – Mary Ward, Gründerin der Congregatio Jesu, ist von Papst Benedikt XVI. der heroische Tugendgrad und damit der Titel „Venerabilis“- „Verehrungswürdige“ zuerkannt worden.

Maria Ward

Mary Ward

Diese Zuerkennung ist ein weiterer Schritt im Rahmen des Seligsprechungsverfahrens für Mary Ward, das 1929 in Middlesborough/England, der Heimatdiözese Wards, begonnen wurde. 1932 wurde er im Erzbistum München und Freising, ihrem nachhaltigsten Wirkungsraum, unter Kardinal Faulhaber erneut eröffnet und daraufhin im ganzen deutschsprachigen Raum gefördert. Bischöfe aus dem deutschsprachigen Raum haben maßgeblich dazu beigetragen, Mary Ward zu rehabilitieren, ihre Kirchlichkeit herauszuheben und ihre Persönlichkeit bekanntzumachen.

Der Ordensreferent der Diözese Augsburg, Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier, wird zwei Festgottesdienste zum Dank für die Verleihung des heroischen Tugendgrades mit dem Titel „Venerabilis“ durch Papst Benedikt XVI für Mary Ward zelebrieren. Diese finden statt:

Am Sonntag, 24. Januar 2010, um 10.30 Uhr in der Hofkirche Neuburg/Donau mit den Schwestern der „Congregatio Jesu“, der Maria-Ward-Schule und Vertretern der Stadt Neuburg; Predigtthema: „Über beide Ohren im Vertrauen Gottes“ (Mary Ward) und am Dienstag, 26. Januar 2010, um 11.45 Uhr in Augsburg St. Georg mit 850 Schülerinnen und Lehrern der Maria Ward Schulen.

Die Congregatio Jesu ist bereits seit 1662 – also seit dem Neubeginn des Instituts nach dem Tod Mary Wards – im Bistum Augsburg präsent. Aus diesem historischen Grund ist die Diözese mit der Ordensgemeinschaft eng verbunden. Acht Schulen in der Diözese Augsburg tragen den Namen Maria Wards.

Frauen und keine Fräulein: Maria Ward und die Congregatio Jesu (Topos Taschenbücher) (Broschiert)
von Cosima Kiesner, Inga M Kramp, Johanna Schulenburg
Preis: EUR 9,95

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