13. Januar 2011

Johannes Siebner SJ wird Rektor des Aloisiuskollegs in Bonn

Bonn/Bad Godesberg – Johannes Siebner SJ (49) übernimmt am 17. Juli 2011 das Amt des Rektors des Aloisiuskollegs in Bonn – Bad Godesberg.

Er folgt in diesem Amt Ulrich Rabe SJ, der nach dem Rücktritt von Theo Schneider SJ im Februar 2010 kommissarisch als Rektor tätig ist.

Johannes Siebner SJ ist 1983 in den Jesuitenorden eingetreten und wurde 1992 zum Priester geweiht. Nach Studien der Philosophie (München) und Theologie (Frankfurt und Erfurt) war er von 1993 bis 2001 als Jugendseelsorger und Religionslehrer in Hamburg und seit September 2002 als Direktor des Kollegs St. Blasien tätig.

» www.johannes-siebner.de

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Lesermeinungen

Ein Kommentar zu “Johannes Siebner SJ wird Rektor des Aloisiuskollegs in Bonn”

  1. TiBi Identicon
    TiBi
    21. Januar 2011 08:26

    Immer noch wird in kirchlichen Einrichtungen Missbrauch betrieben. So hat jetzt in einem Behindertenheim in Reichenbach ein Ordensbruder zugegeben, sexuellen Kontakt mit mindestens drei Bewohnern gehabt zu haben. Das Heim betreiben die Barmherzigen Brüder, die Träger vieler Sozialeinrichtungen in Bayern sind. Die letzte Tat hat Ende 2010 stattgefunden. Nach einem Jahr der Entschuldigungen, Beteuerungen und Präventionsleitfäden aber ohne Entschädigung der Opfer.
    Auch am Aloisiuskolleg in Bonn war immer wieder mal am Rande die Rede von Fällen aus den letzten 10 Jahren, bei denen verschiedene Täter vermutet wurden.
    Aber hier hat wohl die Press-Abteilung des AKO ganze Arbeit geleistet, all dies ist nicht aufgearbeitet worden. Jedenfalls nicht medial. Ist dies nun Opfer- oder Täterschutz?
    Pater Siebner hat auf die Betroffenen einen dynamischen EIndruck gemacht. Er könnte der richtige Mann zur richtigen Zeit sein. Wir wünschen ihm viel Erfolg beim ausmisten..
    Und von seinem Vorgänger wünschen wir uns die Zurücknahme der Klageandrohungen gegen Missbrauchsopfer. Das Verfahren der Bonner Staatsanwaltschaft gegen ihn und andere ist ja eingestellt und da würde sich auch für ihn die Möglichkeit ergeben, auf die vielen Gesprächswünsche, die Betroffene an ihn geäussert haben ohne juristisches Geplänkel einzugehen.
    So sagte es ja schon der gemeinsame Stüper-Freund und Kafka-Kenner Eschweiler, ´In das Verhältniss zwischen Schüler und Pädagogen passt kein juristisches Geplänkel..´ Oder so ähnlich.

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