25. März 2014

Nazareth-Schwestern im Püttlinger Kloster Heilig-Kreuz offiziell begrüßt

Püttlingen – Dank, Abschied und Willkommen feierte eine große Zahl von Gläubigen am Sonntag, 23. März 2014, im Püttlinger Kloster Heilig Kreuz.

Pfarrer Hans-Maria Thul begrüßt die Nazareth-Schwestern

Pfarrer Hans-Maria Thul begrüßt die Nazareth-Schwestern

In einem festlichen Gottesdienst begrüßte die Püttlinger Pfarreiengemeinschaft offiziell die Nazareth-Schwestern, die das Kloster Püttlingen in Zukunft führen werden. Der Püttlinger Konvent der acht Schwestern aus dem indischen Bundesstaat Kerala ist damit auch der Hauptsitz der Nazareth-Schwestern in Deutschland.

Vor der Begrüßung der neuen Schwestern gab es ein großes Danke an die verbliebenen Redemptoristinnen. Eine der drei, Schwester Elisabeth, hat sich entschieden, nach Waldbreitbach zu den Franziskanerinnen zu gehen und auch in diese Ordensgemeinschaft einzutreten. Schwester Pia und Schwester Margret bleiben im Püttlinger Kloster und werden von den Nazareth-Schwestern versorgt.

Die Gemeinschaft der Nazareth Sisters wurde 1975 vom Bischof der Diözese Thalassery in Kerala, Sebastian Valloppally, gegründet und widmet sich vor allem der Kranken- und Altenpflege. In Püttlingen wird sie auch die Hostienbäckerei weiter betreiben.

Lesermeinungen

3 Kommentare zu “Nazareth-Schwestern im Püttlinger Kloster Heilig-Kreuz offiziell begrüßt”

  1. Lutz-H. Wiechers Identicon
    Lutz-H. Wiechers
    25. März 2014 15:46

    finde den Satz etwas merkwürdig :

    „Eine der drei, Schwester Elisabeth, hat sich entschieden, nach Waldbreitbach zu den Franziskanerinnen zu gehen und auch in diese Ordensgemeinschaft einzutreten.“

    und AUCH einzutreten ? … Soll bedeuten, dass sie bei den Redemptoristinnen austritt und bei den Franziskanerinnen eintritt ?

  2. Ludger Müller Identicon
    Ludger Müller
    25. März 2014 17:01

    Sehr geehrter Herr Wiechers, es wird wohl so sein, dass die Redemptoristinnen nur noch wenige sind. Und die Jüngste sich den Franziskanerinnen in Waldbreitbach anschließt. Die zwei älteren Schwestern werden von den Nazareth Schwestern gepflegt. Das macht Sinn und wird wohl in Zukunft immer häufiger vorkommen. Denken Sie an die Benediktiner auf dem Michaelsberg oder an das Kloster Johannesberg im Bistum Limburg, wo ein ganzer Konvent verteilt wurde auf andere Konvente. Wichtig ist, dass eine Schwester oder ein Pater und Bruder eine neue Heimat finden können, damit das Alter auch in Würde gestaltet werden kann.
    Dabei sei nicht verschwiegen, dass es schwierige Prozesse sind für alle Beteiligten.

    Ludger Müller

  3. gge Identicon
    25. März 2014 17:02

    Genau das bedeutet es. Püttlingen war das einzige Redemptoristinnenkloster (OSsR) in Deutschland und bestand zum Schluss nur noch aus drei Schwestern. Weitere Klöster gibt es im deutschsprachigen Raum nur in Österreich: St. Josef in Lauterach und St. Anna in Ried.

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