Cellitinnen zur hl. Maria


Cellitinnen zur hl. Maria in der Kupfergasse, eine sozial-karitative Ordensgemeinschaft bischöflichen Rechts mit Sitz in Köln.

Die Cellitinnen zur hl. Maria mit dem Mutterhaus in Köln-Longerich sind eine von drei heute noch existierenden Kölner Cellitinnenkongregationen. Sie gehen zurück auf einen mittelalterlichen Beginenkonvent, der im 15. Jahrhundert die Augustinusregel annahm. In ihrer jetzigen Form wurden sie am 26. November 1828 gegründet. Seit 1951 sind sie dem Augustinerorden OSA angegliedert.

Die Zahl der Schwestern stieg im Laufe des späten 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts stetig. Ihren Höchststand erreichte sie um 1930 mit etwa 600 Schwestern in 52 Niederlassungen, hauptsächlich im Rheinland. Seit den 1960er Jahren ist die Zahl der Schwestern stark rückläufig.

Das Mutterhaus der Kongregation befindet sich, nachdem das Kloster in der Kupfergasse 1943 durch Bombenangriffe völlig zerstört worden war, seit 1959 in Köln-Longerich, Graseggerstraße 105. Heute (2014) sind es noch 41 Ordensfrauen, von denen nur noch eine arbeitet. Die Krankenhäuser und Seniorenheime der Cellitinnen werden seit 2003 von einer Stiftung getragen.

Weblink: www.cellitinnen.de

Letzte Änderung: 12. August 2014 

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