Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu (Sacré-Cœur)


Gesellschaft der Ordensfrauen vom Heiligen Herzen Jesu (»Sacré-Cœur«), lat. Societas Religiosarum Sanctissimi Cordis Jesu RSCJ, eine Kongregation päpstlichen Rechts (1826), gegründet 1800 in Paris von Madeleine Sophie Barat.

1801 wurde in Amiens die erste Sacré-Coeur-Schule eröffnet. Die hl. Philippine Rose Duchesne brachte den Orden 1818 in die Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Ordensschwestern sind auf vielen Gebieten tätig, der Fokus liegt aber in der Bildungsvermittlung und Erziehung, insbesondere von Frauen und Mädchen (Schulschwestern). Zu diesem Zweck unterhalten sie Schulen und Internate. Die Schwestern sind häufig Lehrerinnen.

Die Schwestern des Sacré-Cœur-Ordens tragen das Namenssuffix RSCJ, das für Religiosa Sanctissimi Cordis Jesu oder Religieuse du Sacré Cœur de Jésus steht.

Der Orden hat heute rund 3.500 Mitglieder und ist in 45 Ländern tätig. Das Generalat befindet sich in Rom, die zentraleuropäische Provinz hat ihren Sitz in Wien.

In Österreich gibt es vier Ordenshäuser, die alle im Lauf des vorigen Jahrhunderts errichtet wurden: Graz (1848), Bregenz-Riedenburg (1854), Wien-Rennweg (1868) und Pressbaum (1891). In Deutschland gibt es Sacré-Cœur-Schulen in Berlin (Herz-Jesu), Bonn (St. Adelheid) und Hamburg (Sophie Barat).

Literatur

Die Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu. – Strasbourg : Éditions du Signe, 1999

Letzte Änderung: 22. Juli 2009 

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