Guntermann, Paul-Heinz


Paul–Heinz Guntermann OP (1930–2006), Dominikaner, ehemaliger Leiter des Katholischen Auslandssekretariats der Deutschen Bischofskonferenz.

* 14. Dez. 1930 (Fredeburg); † 3. Mai 2006 (Köln); E.: 1951; Prof.: 14. Mai 1952; Sac.: 25. Juli 1957 (Köln).

Großes Bundesverdienstkreuz (1978), »Goldener Dieselring« des Verbandes der Motor-Journalisten (1983), Bischöflicher Konsistorialrat 1998.

Leben

Guntermann wuchs in seiner Geburtsstadt Fredeburg im Sauerland auf und trat nach dem Abitur 1951 in den Dominikanerorden ein. Nach dem Noviziat in Warburg studierte er Philosophie und Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Dominikaner in Bornheim-Walberberg. 1957 wurde er durch den Kölner Erzbischof Kardinal Frings zum Priester geweiht.

Von 1957 bis 1958 war Guntermann Kaplan in Meckinghoven. Von 1959 an arbeitete er mit P. Johannes Leppich SJ bei der action 365 zusammen, eine Tätigkeit, die ihn häufig ins Ausland, besonders zu Vortragstätigkeiten in den Vereinigten Staaten, führte.

1973 wurde er Referent im Auslandssekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und 1981 dessen Leiter (bis 1993). In dieser Funktion besuchte er weltweit alle deutschen Auslandsgemeinden. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa gründete er dort viele neue Auslandsgemeinden. 1977 wurde er zum Konsultor der »Päpstlichen Kommission Menschen unterwegs« in Rom berufen.

1994 übernahm er die Pfarrstellen von Döbriach und Kaning in Kärnten, 1995 wurde er zusätzlich Stiftspfarrer von Millstatt. 1998 ernannte in Bischof Kapellari zum Bischöflichen Konsistorialrat im Bistum Gurk/Klagenfurt. 2004 kam er nach Köln in den Konvent Hl. Kreuz zurück, dem er seit 1959 angehörte. 1977 wurde Guntermann Feldkaplan der Kölner Karnevalsgesellschaft »Blaue Funken«, zuletzt Ehrenfeldkaplan.

Letzte Änderung: 21. April 2008 

Kommentare

Ein Kommentar zu “Guntermann, Paul-Heinz”

  1. Hammer Hans Identicon
    Hammer Hans
    2. Juni 2012 16:45

    Als Sohn eines Geschäftsunternehmers lernte er schon in Jugendjahren eine gewisse Flexibiliät und Dynamik, welche tüchitige Unternehmer auszeichnet im Elternhause kennen. So brachte er die Voraussetzungen für planerische Unternehmungen in der Auslandsseelsorge mit ein und baute mit innovativ begabten jungen Priestern in neuen Gebieten deutschsprachiger Niederlassungen diesen Zweig der Seelsorge aus.

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