Hebler, Makarios


Makarios Hebler OSB (1950–2017), dritter Abt der Benediktinerabtei Tholey nach der Wiederbegründung.

Harald, * 20. Juni 1950 (Essen); † 29. Oktober 2017 in Israel; Prof.: 1973, 1976; sac.: 6. Dez. 1981; Abbas: el. 11. März 1985, res. 31. Aug. 2008; Fide et Patientia – In Glaube und Geduld.

Makarios HeblerHebler trat zum 28. Okt. 1971 in die Abtei Tholey ein, die unter der Leitung von Abt Petrus Borne stand. Im März 1972 begann er sein Noviziat und erhielt den Ordensnamen Makarios nach einem ägyptischen Mönch des 4. Jahrhunderts. Ein Jahr später legte er seine zeitlichen Gelübde ab und begann mit dem Studium der Philosophie und Theologie an der Universität in Salzburg. Nach zwei Jahren wechselte er zum Studium der Theologie an die Universität Fribourg. 1980 beendete er seine Studien mit dem Lizentiat in Bibeltheologie. Während der Studienzeit legte er am Ostermontag 1976 seine ewigen Gelübde in die Hände des damaligen Priors und späteren Abtes Hrabanus Heddergott ab.

1980 ging Frater Makarios noch ein knappes Jahr zu den Benediktinern nach Hautecombe am Lac du Bourget in den französischen Alpen, um seine Französischkenntnisse aufzubessern. 1981 wurde er von Bischof Hermann-Josef Spital zum Priester geweiht, 1985 wählte ihn der Konvent von Tholey zu seinem Abt.

Hebler leitete den Konvent 23 Jahre. Er führte den unter den Äbten Petrus und Hrabanus begonnenen Umbau des Klosters weiter. Im November 1997 übernahm er auch das Amt des Pfarrers von Tholey. Zu den Aufgaben als Abt und Pfarrer kamen auch Aufgaben im Bereich des Ordens. Mehr als ein Jahrzehnt hatte er die Leitung und Herausgabe der Studia Regulae Benedicti – interdisziplinäre Studien zur Klosterregel des Hl. Benedikt inne.

Da die Umstrukturierung der Pfarreien im Bistum Trier Hebler zwang, sein Amt als Pfarrer aufzugeben, übergab er zum 31. August 2008 auch sein Abbatiat in jüngere Hände.

Zum 1. September 2009 übernahm er die Leitung der Pfarreien Daßwang, Kemnathen, Batzhausen, Seubersdorf und Eichenhofen, sowie der Expositur Hamberg im Bistum Eichstätt. Im Mai 2017 wurde er Leiter des Pfarrverbands Seubersdorf. Er starb am 29. Oktober 2017 während einer Pilgerfahrt in Israel.

Foto: Abtei Tholey

Letzte Änderung: 31. Oktober 2017 

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