Ilmberger, Maurus


Maurus Ilmberger OSB (* 1859 Freising; † 10. Jan. 1918), Benediktiner und zweiter Vorsteher des Klosters Plankstetten bei Berching nach der Wiederbegründung 1904.

LebenIlmberger wurde 1859 in Freising geboren und 1884 zum Priester geweiht. Nach vierjähriger Tätigkeit als Seelsorger trat er in die Abtei Scheyern ein. Ilmberger leitete den wirtschaftlichen Aufbau in Ettal und im Scheyerer Kolleg in München. 1904 »führte ihn der Gehorsam« (Bauer 1979) nach Plankstetten, wo er zunächst Subprior und noch im selben Jahr – nach der Wahl des Priors Gregor Danner zum Abt von St. Bonifaz – Prior wurde.

Da Abt Rupert Metzenleitner fürchtete, dass der ernste und schweigsame Ilmberger nicht genügend Nachwuchs nach Plankstetten ziehen würde, ersetzte er ihn 1906 durch den aktiveren P. Wolfgang Eiba.

Ilmberger kehrte nach Scheyern zurück und war dort Prior und Subprior bis zu seinem Tod am 10. Januar 1918.

Er machte sich auch als geistlicher Schriftsteller und Herausgeber der Werke des spanischen Mystikers Ludwig von Granada OP einen Namen.

Literatur
  • Bauer, Petrus OSB: Die Benediktinerabtei Plankstetten in Geschichte und Gegenwart. – Plankstetten 1979, S. 81/82

Letzte Änderung: 11. Juli 2009 

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