Institut St. Philipp Neri


Das Institut St. Philipp Neri in Berlin ist eine Gesellschaft des Apostolischen Lebens päpstlichen Rechts.

Das Institut Sankt Philipp Neri entstand im Februar 2003, » um die Pflege der katholischen Tradition mit einer der Zeit gemäßen Pastoral zu verbinden« und wurde am 26. Mai 2004 als Gesellschaft apostolischen Lebens päpstlichen Rechts anerkannt. Generaloberer, sog. Praepositus (Propst) ist der Gründer, Dr. theol. Gerald Goesche. Außer dem Gründer hat das Institut derzeit ca. vier Mitglieder.

Das Institut wird von namhaften konservativen Publizisten wie Paul Badde (DIE WELT) und Martin Mosebach (2007 Büchnerpreis-Träger) in seinem Kampf für die »vorkonziliare Liturgie« (Tridentinische Messe) unterstützt und gewinnt weitere finanzielle Unterstützung vor allem in sehr konservativen Kreisen unter den Katholiken im »heidnischen« Berlin.

Als Institutskirche dient seit August 2004 St. Afra in Berlin-Mitte.

Weblink

Letzte Änderung: 27. März 2009 

Kommentare

2 Kommentare zu “Institut St. Philipp Neri”

  1. Georg Emil Knaps Identicon
    Georg Emil Knaps
    24. Dezember 2011 11:32

    Was für ein Glück, nach Jahren des spirituellen Exils, wieder geistliche Heimat gefunden zu haben!

  2. Emmanuel M. Identicon
    Emmanuel M.
    24. Dezember 2011 15:29

    Bei aller Wertschätzung Ihrer Seite. Aber ich finde, Sie benutzen den Begriff „konservativ“ bis hin zur Steigerung „sehr konservativ“ in Ihrer obigen Beschreibung geradezu inflationär, Mit Verlaub, diese Bezeichnungen wirken irgendwie abgedroschen. Was ist hier eigentlich konservativ oder progressiv?
    Ich denke, die Zukunft der Kirche liegt doch heute in einer deutlichen Hinwendung zum Transzendenten, hin zu einer persönlichen und direkten Christuserfahrung in Liturgie, Gebet und Sakrament in Treue zur Kirche. Das ist heute angesagt!
    Konservativ sind heute doch eher diejenigen, die immer noch „Reformen“ in der Kirche fordern wie: Priestertum der Frau, Abschaffung des Zölibates etc. All das hat mit Reform nichts zutun.

Was sagen Sie dazu?