Klaschka, Udalrich


Udalrich Klaschka OCist (* 9. Juni 1901 Komařitz/Komářice; † 12. Mai 1987 Rein), Zisterzienser, Prior und Administrator der Abtei Hohenfurth/Vyšší Brod.

LebenAlois Klaschka war nach der Priesterweihe zuerst Tschechischlehrer und Präfekt im Juvenat des Klosters und Kaplan in Driesendorf/Střížov, Payreschau/Boršov und Malsching/Malšín. Nach dem Studium der Landwirtschaft in Wien wurde er 1931 Waldinspektor des Stiftes. Nach dem Anschluss der deutschen Randgebiete der Tschechoslowakei zum Deutschen Reich musste er als Tscheche das Kloster verlassen.

Er verbrachte den Krieg als Kaplan der Kirche St. Ludmilla in Weinberge/Vinohrady in Prag. Am 1. Dezember 1946 wurde der zum Prior des Klosters ernannt und war die rechte Hand des Abtes Tecelin Jaksch beim Wiederaufbau des Konventes. Nach der Vertreibung des Abtes übernahm er die Leitung des Klosters als Administrator. Nach der Aufhebung des Kosters 1950 wirkte er kurz als Pfarrer in Hohenfurth und später als Waldarbeiter in St. Thoma/Sv. Tomáš bei Hohenfurth.

Am 26. Dezember 1950 flüchtete er über die Grenze nach Österreich, wo er sich im Stift Rein den anderen, ebenfalls geflohenen Hohenfurter Mönchen anschloss.

Er hinterließ ein maschinengeschriebenes Manuskript mit Erinnerungen, das im Stiftsarchiv Rein aufbewahrt wird.

DatenAlois; * 9. Juni 1901 (Komařitz/Komářice); † 12. Mai 1987 (Rein); Vest.: 1. Aug. 1921; Sac.: 4. Juli 1926 (Budweis/České Budějovice, Bf. Dr. Šimon Bárta).

Letzte Änderung: 13. März 2009 

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