Neuburg am Neckar


Abtei vom heiligen Bartholomäus in Neuburg, Benediktinerabtei bei Heidelberg.

Gegründet 1130 als Tochterkloster der Reichsabtei Lorch und im 12. Jahrhundert in ein Frauenkloster umgewandelt, wurde die Abtei 1562 im Zuge der Reformation aufgehoben und 1671 in ein evangelisches adeliges Damenstift umgewandelt. Seit 1706 wurde es von Jesuiten und nach deren Auflösung seit 1776 von den Vinzentinerin/Lazaristen genutzt. Von der kurpfälzischen Regierung zur finanziellen Sanierung der Heidelberger Universität verpfändet, kamen die Gebäude 1799 in Privatbesitz. 1825 kaufte der Frankfurter Rat Johann Friedrich Heinrich Schlosser, Freund und Schwiegerneffe Goethes, die Gebäude.

1926 kaufte die Erzabtei Beuron das Kloster. 1928 wurde es wieder zur Abtei erhoben.

Zur Zeit leben 15 Mönche in der Abtei.

Äbte

  1. Adalbert von Neipperg, 1929–34
  2. während der Nazizeit leiteten Administratoren die Abtei

  3. Albert Ohlmeyer, von Gerleve, 1949–76
  4. Maurus Berve, el. Dez. 1976, † 27. Jan. 1986
  5. Franziskus Heereman, von Mariawald, seit 1988, Oberer seit 1986

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Stift Neuburg

Letzte Änderung: 8. Oktober 2008 

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