Ott, Kunibert


Kunibert Ott OSB (* 2. Juli 1912 Edelstetten; † 14. Juni 1952 Oksadok), Missionsbenediktiner von St. Ottilien; Missionar und Märtyrer.

LebenOtt kam 1923 an das Seminar St. Ottilien und machte 1933 in Dillingen an der Donau das Abitur. Um der Einziehung zur Wehrmacht zu entgehen, wurde er noch als Kleriker nach der feierlichen Profess nach Tokwon ausgesandt, wo er sein Theologiestudium (zuvor in St. Ottilien und München) fortsetzte und 1939 zum Priester geweiht wurde.

Bei der gewaltsamen Unterdrückung Tokwons durch kommunistische nordkoreanische Soldaten im Mai 1950 kam er zunächst ins Gefängnis nach Pjöngjang und von dort nach Oksadok, wo er am 28. Juni 1952 starb.

Einzelheiten über seine Tätigkeit in Korea sind nicht bekannt.

Der Seligsprechungsprozess wurde im Mai 2007 eingeleitet.

DatenBlasius; * 2. Juli 1912 (Edelstetten, Lkr. Günzburg); † 14. Juni 1952 (Oksadok, Korea); V.: Michael Ott (1917 gefallen), Landwirt; M.: Josefa Fischer; G.: 7 Geschw., u.a. Josefa (Sr. M. Luitraud CSJ), Pädagogin in Ursberg (* 4. Feb. 1914; † 26. Juni 2008) Prof.: 14. Mai 1934, 29. Aug. 1937; Sac.: 30. April 1939 (Tokwon)

Literatur
  • Renner, Frumentius: Kunibert Ott. In: Zeugen für Christus. Bd. II., Hg.: Moll, Helmut. – Paderborn: Schöningh, 1999. – S. 1191.

Letzte Änderung: 7. November 2008 

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