Robeck, Bruno


Bruno Robeck OCist (* 1969 Berlin), Prior des Zisterzienserklosters Langwaden seit 2004.

Leben

Bruno Robeck

Bruno Robeck (Foto: Kloster Langwaden)

Bruno Robeck, Taufname Michael, trat 1988, nach dem Abitur an der katholischen Liebfrauen-Schule in Berlin-Charlottenburg, in das Zisterzienserkloster Langwaden ein. Er studierte Theologie an der theologischen Schule der Benediktinerabtei Einsiedeln (Schweiz) und an der PTH Benediktbeuern der Salesianer Don Boscos. 1994 legte er die Ewigen Gelübde ab. 1998 wurde er vom damaligen Kölner Weihbischof Dr. Friedhelm Hofmann zum Priester geweiht.

Bis zu seiner Ernennung zum Prior im Jahr 2004 war Pater Bruno als Gästepater tätig und hielt vor allem Einkehrtage für Gruppen und Einzelexerzitien. In seine Amtszeit als Prior fielen die Neustrukturierung der Klosterbetriebe und die Sanierungsarbeiten am Klostergebäude. Am 3. Januar 2013, nach der vollständigen kirchenrechtlichern Selbständigkeit des Klosters Langwaden (1. Jan. 2013), wurde er vom Konvent zum Konventualprior gewählt.

Letzte Änderung: 3. Januar 2013 

Kommentare

2 Kommentare zu “Robeck, Bruno”

  1. beau stéphane Identicon
    beau stéphane
    26. Juli 2014 19:47

    Bonjour.
    Je suis Stéphane, le fils de Simone et Vincent d’Uzel (Bretagne, France).
    Te rappelles-tu de ton séjour en France ? Tu étais repassé voir mes parents une fois avec un ami à toi.
    Mes parents pensent souvent à toi. Ils n’avaient pas pu se déplacer pour assister à ton ordination. Ils pensent souvent à toi et ma maman me parle très souvent de toi.
    Elle se demande ce que tu fais et serait serait ravie d’avoir de tes nouvelles.
    Elle m’a demandé d’essayer de te retrouver….
    j’espère que tu recevras ce message. Je t’ai recherché sur Facebook mais sans succès. Si tu as un compte, n’hésites pas à me contacter. Je serai ravi d’avoir des nouvelles et de pouvoir en parler à mes parents.
    Amicalement,

    Stéphane BEAU
    33 rue d’Iéna
    72000 LE MANS

  2. Rudolf Steinmetz Identicon
    Rudolf Steinmetz
    27. Juli 2014 03:29

    Karin Figala, Gedanken zu Isaac Newtons Studium von Georg Agriculas Werken, in: Karin Figala, Ernst H. Berninger (Hrsg.) Arithmos-Arrythmos, Skizzen aus der Wissenschaftsgeschichte, Festschrift für Joachim Otto Fleckenstein zum 65. Geburtstag, München 1979, Seite 73 f.f.
    ->Jedes Atom ist gestempelt/MindMap

    Dem guten Pater Bruno sollte man viel Glück und Segen wünschen. Lebt er doch in einem Orden, der seine Schatten nicht nicht integriert hat. Es fängt an mit dem Heiligen Benedikt, der – wie so viele im Heiligenkalender – geschichtlich nicht nachweisbar ist (Johannes Fried: http://www.zeit.de/2010/16/GES-Interview) ausser in der Vita Gregors des Großen, jenem Papst, der Nichtchristen durch gnadenlose Verfolgung zur Taufe zwang, und der die gregorianischen Gesänge NICHT erfunden hat (sondern Boethius: http://www.gregorianik-forschung.de/forschungsergebnisse.htm) Auch die legendäre Benedikt-Regel ist eine Legende: tatsächlich handelt es sich um die Columban-Regel, die später mit Benedikt „interpoliert“ wurde (Friedrich Prinz, Frühes Mönchtum im Frankenreich, München 1965, Seite 284). Erst das Konzil von Autun 663/80 spricht erstmalig von „der“ Benediktregel (Prinz 289 f.f.). Treibender Impuls war ein politischer Akt, nämlich die Bindung der Karolinger mit ihren Reichsstiften an Rom, welches ihnen imm Gegengeschäft die Kaiserkrone sicherte – d.h. das benediktnisch-fränkische Mönchtum war eine Instrument des Papstes zur Auslöschung der altorientalischen und iroschottischen Klöster, die sich Rom nie beugen wollten. Die entscheidende Zäsur war dabei die demokratische Wahl des Abtes, die durch dem Ortsbischof sanktioniert werden musste und damit die römische Kontrolle sicherte. Kein Wunder, dass sich Aufrichtige wie Robert von Molesme und Bruno von Köln auf die Suche nach der Quelle begaben. Zunächst also die Zisterzienser und die Kartäuser. Die einen reich und mächtig, die anderen bescheiden und arm. Bernhard von Clairveaux wollte Macht, und deshalb wurde er zum einflussreichen Förderer der Templer, jener Rittermönche, von denen man bis heute nicht genau weiss, was sie getrieben haben, und über die man bei den Zisterziensern gern den Mantel der Vergessenheit ausbreitet, obwohl die Spekulationen ungebremst wuchern. Waren die Templer Schurken? Immerhin haben sie das hochprofitable Bankwesen erfunden. Falls sie Schurken waren, dann auch die Zisterzienser. wenn nicht, dann ist es eine große Torheit des Ordens, dieses Erbe auszuschlagen. Auch theologische Schatten gilt es zu integrieren. Zum Beispiel der Versuch Bernhards, die berühmte platonische Kathedralschule von Chartres und deren pythagoräische Trinitätsdeutungen zu desavouieren, was jedoch an Papst Eugen III. scheiterte (selber ein Schüler Bernhards!), der Gilbert de la Porree, einer der bedeutendsten Gelehrten der Schule von Chartres, auf dem Konzil von Reims in einer der größten geistigen Auseinandersetzungen des 12.Jahrhunderts nicht verurteilt hat, sondern ihm freien Lauf gewährte. Eine Rückbesinnung auf diesen esoterischen Einweihungsweg der Schule von Chartres, den ja kurze Zeit später eine falsch verstandene Perspektive des rationalen Aristotelismus zunichte machte, würde jene Pforte der Wahrnehmung wieder zugänglich machen, die für alle aufrichtigen Gläubigen, gleich welcher Religion, das Tor für die Rückkehr zum Göttlichen Ursprung ist. Sobald die Esoterik des Christentums wieder in dem von Origines verfassten dreifachen Schriftsinn aufgegriffen wird, begegnet man unweigerlich jenen Vorfahren, die im Christentum wie auch im Islam hoch verehrt wurden: Meister Eckhardt, Avicenna (Ibn Sina), Alexander der Große (Iskander der Zwiegehörnte), Platon, Parmenides, Pythagoras. Hier liegt der wahre Schatz der Templer und der Zisterzienser: werden Sie (sie) ihn heben, Pater Bruno?

Was sagen Sie dazu?