Steger, Gregor


Gregor Steger OSB (1900–1950), Missionsbenediktiner der Abtei Tŏkwon, Missionar und Märtyrer.

LebenKarl Steger trat nach dem Abitur in die Missionsbenediktinerabtei Schweiklberg ein und wurde 1926 ebd. durch den Passauer Diözesanbischof Sigismund Felix Frhr. von Ow-Felldorf zum Priester geweiht. Danach war er zunächst Lehrer an der Klosterschule in Schweiklberg, bis er am 21. April 1930 von St. Ottilien aus nach Korea ausgesandt wurde. Dort war er nach einjährigen Sprachstudium seit 1931 zunächst Kaplan, dann als Pfarrer und Superior auf der Station Yonghung (Ryondschong) im Gebiet von Wonsan/Tŏkwon.

Im April 1950 wurde er als »Feind des Kommunismus« verhaftet und zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt. Zunächst ins Gefängnis nach Wonsan, dann nach Pjöngjang gebracht, wo er in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1950 durch einen Genickschuss getötet wurde.

Der Seligsprechungsprozess wurde im Mai 2007 eingeleitet.

DatenKarl; * 30. Dez. 1900 (Tröbel b. Regensburg); † 3. Okt. 1950 (Pjöngjang); V.: Johann Steger, Lehrer; M.: Anna Steger; Prof.: 11. Juli 1922, 12. Juli 1925; Sac.: 11. Juli 1926; Primiz: 25. Juli 1926 (Vohenstrauß).

Literatur
  • Renner, Frumentius: Gregor Steger. In: Zeugen für Christus. Bd. II., Hg.: Moll, Helmut. – Paderborn: Schöningh, 1999. – S. 1185.
  • Pater Gregor Steger OSB. Hg.: Abteilung für Selig- und Heiligsprechungsprozesse beim Bischöflichen Konsistorium der Diözese Regensburg

Letzte Änderung: 9. November 2008 

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