Steyler Anbetungsschwestern


Die Steyler Anbetungsschwestern, eigentl. Kongregation der Dienerinnen des Heiligen Geistes von der ewigen Anbetung, lat.: Congregatio Servarum Spiritus Sancti de Adoratione perpetua, Abk. SSpSAp, sind eine klausurierte Ordensgemeinschaft päpstlichen Rechts, die 1896 durch Arnold Janssen gegründet wurde.

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Steyler Anbetungsschwestern (Foto: Fidesdienst)

Steyler Anbetungsschwestern (Foto: Fidesdienst)

Wegen der Farbe ihres Ordenskleides werden die Anbetungsschwestern im Volksmund auch »Rosa Schwestern« genannt. Ihre spezielle Aufgabe ist die Förderung der missionarischen Arbeit der Steyler Missionare und der Steyler Missionsschwestern durch die »Ewige Anbetung.«

Steyler Anbetungsschwestern heute

Die Steyler Anbetungsschwestern haben heute rund 400 Mitglieder in 21 Klöstern: sechs auf den Philippinen, vier in Nordamerika (Lincoln, Philadephia, St. Louis und Corpus Christi), drei Klöster in Südamerika (Argentinien, Brasilien und Chile), je zwei in Deutschland (das Dreifaltigkeitskloster in Bad Driburg und das Anbetungskloster St. Gabriel in Berlin) und in in den Niederlanden (Mutterhaus Steyl und Kloster Cenakel in Utrecht), je eins in Polen (Klasztor Slowa Bozego in Nysa), Indien (Bangalore), Indonesien und Togo/Westafrika (Lome). Ein Kloster in der Slowakei (Nitra) befindet sich im Aufbau.

Die Generalleitung der Kongregation hat seit 1974 ihren Sitz in Bad Driburg.

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Dreifaltigkeitskloster Bad Driburg

GeschichteDie Steyler Anbetungsschwestern sind die jüngste Gründung Arnold Janssens. Dieser dritte Zweig des Steyler Missionswerkes sollte als kontemplativ-missionarische Kongregation neben den beiden aktiven Gemeinschaften stehen und sie durch ihr Gebet unterstützen (»Missionarinnen auf Knien«).

Janssen wählte sieben Jahre nach der Gründung der Missionsschwestern aus diesen sechs Schwestern aus, die sich für die Klausurabteilung interessierten. Am 8. Dezember 1896 erhielten sie das rosarote Ordensgewand; dieser Tag gilt als Gründungstag der Kongregation. Erste Oberin war Adolfine Tönnies (Sr. Maria Michaele), die das Amt bis zu ihrem Tod am 25. Februar 1934 innehatte.

OrdenstrachtOrdenstracht der Steyler Anbetungsschwestern

Rosa Ordenskleid, weißer Schleier und weißes Skapulier, darüber ein Brustkreuz an einer Kette um den Hals getragen.

Das charakteristische Rosa symbolisiert die Feuers- und Liebesglut des Heiligen Geistes, dessen liturgische Farbe das Rot ist. Arnold Janssen schwächte diese Farbe auf Rosa ab.

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Letzte Änderung: 6. Februar 2009 

Kommentare

Ein Kommentar zu “Steyler Anbetungsschwestern”

  1. Michael Kistermann l Identicon
    Michael Kistermann l
    19. August 2014 20:41

    Liebe Schwestern in Gott.
    Ich bitte Sie von Ganzem Herzen beten Sie bitte,bitte für meinen Sohn Michael Kistermann. Der Heute eine niederschmetternde Diacnose bekommen hat.
    Er ist jetzt 53 Jahre alt .er lebt in Spanien ( Alicante ) glaubt auch an Gott.
    Aber sein Umfeld ist nicht gläubig. So läßt er sich oft davon abhalten zur hl. Messe zu gehen. Er hat sich überzeugen lassen von mir und den Pfarrer in Alicante und den
    Pfarrer in Köln .wieder in die kath.Kirche einzutreten .er ist vor 2 Jähen auch zur hl. Firmung gegangen. Wenn ich ihn besucht habe ,ist er auch mit mir zur hl. Messe gegangen. Aberes dann immer weniger geworden. Er sagt ,daßer immer betet.
    Jetzt habe ich große Sorgen .bitte bitte Beten sie für ihn. Ich weiß ,das die Gebete immer helfen. Möge der hl. Geist ihm helfen. Ihnen Alle Gottes reichen Segen.
    Vergelts Gott in Liebe zum Himmlischen Vater Ihre Karin Kistermann

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