Vorbach, Berta


Berta Vorbach, Ordensname Maria-Theresia von der gekreuzigten Liebe OCD (* 1911; † 10. März 1970), unbeschuhte Karmelitin; Priorin des Karmels St. Josef in Pützchen; Initiatorin und erste Priorin des Klosters Heilig Blut in Dachau.

Dr. Berta Vorbach war Lehrerin am heutigen Anne-Frank-Gymnasium in Erding gewesen, bis sie von den Nationalsozialisten aus dem Schuldienst entfernt wurde. Danach trat sie als Sr. Maria-Theresia von der gekreuzigten Liebe in den Karmel ein. Am 2. Januar 1962 schrieb sie an den Münchner Erzbischof Kardinal Döpfner: „Am 1. 1. 1961 überkam mich der Gedanke, der mich seitdem nicht mehr verlassen hat, daß in das ehemalige Konzentrationslager Dachau ein Karmel hingehört.“ Ihr Ziel war es, durch das Gebet „stellvertretende Sühne“ zu leisten.

Am 1. August 1962 stimmte Kardinal Döpfner der Gründung eines Klosters zu, dessen Grundstein am 28. April 1963 gelegt wurde. Noch während des Klosterbaus siedelte Berta Vorbach mit fünf Schwestern aus dem Karmel in Bonn-Pützchen nach Dachau über und half den Maurern bei der Arbeit.

Nach ihrem Tod wurde sie als erste Schwester auf dem Klosterfriedhof beigesetzt.

Werke

Mystik des Karmel. – München: Patmos, 1953 (mit François de Sainte Marie)

Letzte Änderung: 14. Juni 2011 

Kommentare

Ein Kommentar zu “Vorbach, Berta”


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    Regine riedl
    8. Mai 2019 13:27

    Stimmt nicht! Dr. Berta vorbach war Lehrerin an der Oberschule in der blumenstraße in München!

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