Willi, Kaspar


Kaspar Willi OSB (* 2. Feb. 1823 Domat/Ems; † 17. April 1879; Benediktiner der Abtei Maria Einsiedeln; 1868–1877 Weihbischof und 1877–1879 Bischof von Chur.

Leben

Kaspar Willi OSBWilli trat in die Benediktinerabtei Maria Einsiedeln ein und legte die Profess in die Hände von Abt Cölestin Müller ab. Seit 1848 unterrichtete er Rhetorik an der Stiftsschule, deren Präfekt er am 23. September 1849 wurde. Am 9. Oktober 1853 übernahm er die Pfarrei Einsiedeln. Daneben war er seit dem 30. Juni 1859 Schulinspektor und Erziehungsrat.

1868 ernannte Pius IX. Willi zum Titularbischof von Antipatros und Weihbischof für das Bistum Chur. Nachdem Bischof Nikolaus Franz Florentini zurückgetreten war, wurde Willi 1877 zum neuen Bischof gewählt und nach der päpstlichen Bestätigung inthronisiert, starb aber schon zwei Jahre später an Leberzirrhose und wurde in der Krypta zu Chur beigesetzt.

DatenBalthasar; * 2. Feb. 1823 (Domat/Ems); † 17. April 1879; V.: Jakob Willi; M.: Dorothea Fetz; Prof.: l. Mai 1845; Sac.: 11. Juni 1848; Primiz: 25. Juni 1848; Ep. aux.: nom. 21. Dez. 1868, cons. 7. März 1869 (Einsiedeln, Eugène Lachat CPpS); Ep.: el. 10. Jan. 1877, präkon. 12. März 1877, inst. 1. April 1877.

Literatur
  • Professbuch der fürstl. Benediktinerabtei U. L. Frau zu Einsiedeln, Personen-ID 1729

Letzte Änderung: 6. Januar 2010 

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