19. Januar 2010

Gebeine der Kapuzinermärtyrer kehren aus China heim

Innsbruck – Knapp 54 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod in China kehrten die Gebeine der beiden Kapuzinermissionare Br. Antonin Schröcksnadel und Br. Theophil Ruderstaller in ihre Heimat Tirol (Österreich) zurück.

Gebeine der Kapuziner aufgebahrt

Aufbahrung der Gebeine der Kapuzinermissionare

Die beiden Kapuziner waren am Pfingstmontag 1946 aus dem Vespergottesdienst in der besetzten Kirche von Fudjin von Kommunisten in ihr Wohnhaus verschleppt und dort erschossen worden. Der Bischof von Innsbruck, Dr. Manfred Scheuer, begrüßte gemeinsam mit Provinzial Br. Radek die heimgekehrten Chinamissionare und sprach seinen Wunsch aus: „Helft uns Glaubenszeugen zu sein.“

In der in der vollbesetzten Kapuzinerkirche standen die kleinen Särge mit den Gebeinen der beiden Glaubenszeugen genau an der Stelle, wo sie 1933 bzw 1940 in die Mandschurei, der Mission der damaligen Nordtiroler Kapuzinerprovinz im Nordosten Chinas, ausgesandt worden waren.

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Ein dokumentarischer Roman über Theophil Ruderstaller

Lu Shen Fu, Der Missionar: Dokumentarischer Roman (Gebundene Ausgabe)
von Gisela Gensch
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