24. Februar 2010

Missbrauch: Nun auch Vorwürfe gegen St. Ottilien

Sankt Ottilien – Anonyme Beschuldigung gegen einen Mitbruder der Erzabtei St. Ottilien.

Am Mittag des 24. Februar 2010 wurde die Erzabtei St. Ottilien von einer Zeitung darüber informiert, dass ein anonymer Vorwurf gegen einen der Mitbrüder vorliegt: Es soll in den 60er und 70er Jahren zu missbräuchlichen Handlungen im damaligen Seminar gekommen sein. Das teilte Erzabt Jeremias Schröder heute mit.

Die Erzabtei St. Ottilien hat als Sofortmaßnahme den Mitbruder von seinen derzeitigen Aufgaben entbunden und die Diözesanleitung in Augsburg informiert. Die Vorwürfe werden von externen Psychologen und Juristen gemäß den Leitlinien der Deutschen Ordensoberenkonferenz geprüft.

Für Opfer und Zeugen missbräuchlicher Handlungen stehen für die Erzabtei St. Ottilien zwei Ansprechpartner zur Verfügung: als neutrale externe Ansprechpartnerin die Therapeutin Frau Elisabeth Hürter (Telefon: 089 797971) in München und in der Erzabtei St. Ottilien P. Matthias Wetzel (Telefon: 08193 71225). Beide nehmen Hinweise vertraulich entgegen.

Über den weiteren Verlauf und die Ergebnisse der Untersuchung wird die Erzabtei die Öffentlichkeit unterrichten.

Lesermeinungen

3 Kommentare zu “Missbrauch: Nun auch Vorwürfe gegen St. Ottilien”

  1. fini Identicon
    fini
    24. Februar 2010 22:55

    und weiter geht es. die köpfe rollen, es werden immer mehr, elli komm zur hilfe, du botin gottes und bring die mao bibel mit

  2. fini Identicon
    fini
    24. Februar 2010 23:05

    sperrt diese nester für pädophile endlich zu das ist doch ein sumpf, den krigt man im leben nich trocken gelegt

  3. kritkaster Identicon
    kritkaster
    25. Februar 2010 08:02

    Es ist unglaublich, dass ein anonymer Hinweis an eine Zeitung ausreicht, um einen Menschen einer massiven Untersuchungsmaschinerie auszusetzen, die weltweit ihresgleichen sucht.
    Wenn in der katholischen Kirche nach intensivem Stöbern im Staub der Vergangenheit soviel menschlich allzu Menschliches zum Vorschein kommt, was wird man dann finden, wenn staatliche Schulen, Kinderheime und andere Betreuungseinrichtungen so intensiv und akribisch in der ältesten, der jüngeren und der jüngsten Vergangenheit forschten?
    Ich will gar nicht daran denken. …

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